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Chablis Jahrgang 2023

Chablis Jahrgang 2023

Gute Erntemengen unter schwierigen Bedingungen

Die Domaine Christian Moreau & Fils ist weltweit berühmt für Ihre einzigartigen Chablis Grand Crus. Der Name der Familie Moreau geht bis auf das Jahr 1814 zurück und ist eng mit der Geschichte der Appellation verknüpft. 2002 übernahm Fabien die Leitung des Familienweinguts, der die ohnehin schon hohe Qualität noch weiter ausbaute. Mit ihm haben wir über den Jahrgang 2023 im Chablis gesprochen und interessante Einblicke erhalten.

Die Domaine Christian Moreau & Fils ist weltweit berühmt für Ihre einzigartigen Chablis Grand Crus. Der Name der Familie Moreau geht bis auf das Jahr 1814 zurück und ist eng mit der Geschichte der Appellation verknüpft. 2002 übernahm Fabien die Leitung des Familienweinguts, der die ohnehin schon hohe Qualität noch weiter ausbaute. Mit ihm haben wir über den Jahrgang 2023 im Chablis gesprochen und interessante Einblicke erhalten.

Fabien Moreau im Interview

Fabien, könntest du uns einige Informationen über den Jahrgang 2023 in Chablis geben?

Nun, es ist das zweite Jahr in Folge mit einer zufriedenstellenden Erntemenge, was selbstverständlich eine ausgezeichnete Nachricht für unsere Domäne war. Zum ersten Mal seit sechs Jahren gab es keinen Frost, sodass wir auf jegliche Schutzmaßnahmen in Form von Frostschutzkerzen verzichten konnten. Das ist für uns eine immense Kosteneinsparung. Pro Hektar werden etwa 100 Kerzen benötigt, was Kosten von etwa 6.000 € entspricht. Unsere Weinberge umfassen insgesamt 12 Hektar. Auch Hagel gab es glücklicherweise nicht, was nochmals zum befriedigenden Erntevolumen beitrug.

Fabien, könntest du uns einige Informationen über den Jahrgang 2023 in Chablis geben?

Nun, es ist das zweite Jahr in Folge mit einer zufriedenstellenden Erntemenge, was selbstverständlich eine ausgezeichnete Nachricht für unsere Domäne war. Zum ersten Mal seit sechs Jahren gab es keinen Frost, sodass wir auf jegliche Schutzmaßnahmen in Form von Frostschutzkerzen verzichten konnten. Das ist für uns eine immense Kosteneinsparung. Pro Hektar werden etwa 100 Kerzen benötigt, was Kosten von etwa 6.000 € entspricht. Unsere Weinberge umfassen insgesamt 12 Hektar. Auch Hagel gab es glücklicherweise nicht, was nochmals zum befriedigenden Erntevolumen beitrug.

Gab es andere Herausforderungen mit denen ihr 2023 zu kämpfen hattet?

Ein rundum einfaches Jahr gibt es eigentlich nie und auch in 2023 war der Rest der Saison nicht einfach. Der Winter war mild und sehr trockenen Winter, doch glücklicherweise gab es im März und auch im Sommer ausreichend Regenfälle, was dazu beitrug, Wasserstress zu vermeiden. Die hohe Feuchtigkeit brachte jedoch einen sehr hohen Druck durch Falschen Mehltau mit sich, und auch Echter Mehltau war präsent, was große Wachsamkeit in unseren biologisch bearbeiteten Weinbergen erforderte.

 

Wie verlief die Weinlese?

Wir hatten um den 20. August herum starke Regenfälle, aber die 10 Tage vor der Weinlese waren sehr heiß, was sich förderlich auf die Reife auswirkte. Um trotz der Hitze ausreichend hohe Säurewerte zu erhalten, begannen wir mit der Weinlese schon früh am 8. September. Zusätzlich behielten wir nur den Most der ersten Pressung, der ein weitaus höheres Maß an Säure enthält. Auch eine malolaktische Gärung haben wir verhindert. Der Alkoholgehalt liegt mit etwa 12,5-13%Vol in einer moderaten Spanne. Die guten Erntemengen kommen uns nun zusätzlich zu gute um die Verluste in 2024 durch starken Hagel ausgleichen zu können. Daher werden wir einen Teil des Jahrgangs 2023 für später reservieren.

 

Kannst du uns den Stil der Weine des Jahrgangs 2023 beschreiben?

Wenn wir die Analysen betrachten, ist die Säure für das Chablis niedrig mit hohen pH-Werten von 3,4-3,5. Dennoch zeigen sich die Weine frisch und ausgewogen mit moderatem Alkohol. Die Weine sind bereits jetzt sehr zugänglich und können jung genossen werden, haben jedoch zeitgleich ein wunderbares Lagerpotenzial. Insbesondere ihre aromatische Komplexität und Tiefe beeindrucken mich.

 

Lieber Fabien, wir danken dir für deine Zeit und dieses Interview.

Gab es andere Herausforderungen mit denen ihr 2023 zu kämpfen hattet?

Ein rundum einfaches Jahr gibt es eigentlich nie und auch in 2023 war der Rest der Saison nicht einfach. Der Winter war mild und sehr trockenen Winter, doch glücklicherweise gab es im März und auch im Sommer ausreichend Regenfälle, was dazu beitrug, Wasserstress zu vermeiden. Die hohe Feuchtigkeit brachte jedoch einen sehr hohen Druck durch Falschen Mehltau mit sich, und auch Echter Mehltau war präsent, was große Wachsamkeit in unseren biologisch bearbeiteten Weinbergen erforderte.

 

Wie verlief die Weinlese?

Wir hatten um den 20. August herum starke Regenfälle, aber die 10 Tage vor der Weinlese waren sehr heiß, was sich förderlich auf die Reife auswirkte. Um trotz der Hitze ausreichend hohe Säurewerte zu erhalten, begannen wir mit der Weinlese schon früh am 8. September. Zusätzlich behielten wir nur den Most der ersten Pressung, der ein weitaus höheres Maß an Säure enthält. Auch eine malolaktische Gärung haben wir verhindert. Der Alkoholgehalt liegt mit etwa 12,5-13%Vol in einer moderaten Spanne. Die guten Erntemengen kommen uns nun zusätzlich zu gute um die Verluste in 2024 durch starken Hagel ausgleichen zu können. Daher werden wir einen Teil des Jahrgangs 2023 für später reservieren.

 

Kannst du uns den Stil der Weine des Jahrgangs 2023 beschreiben?

Wenn wir die Analysen betrachten, ist die Säure für das Chablis niedrig mit hohen pH-Werten von 3,4-3,5. Dennoch zeigen sich die Weine frisch und ausgewogen mit moderatem Alkohol. Die Weine sind bereits jetzt sehr zugänglich und können jung genossen werden, haben jedoch zeitgleich ein wunderbares Lagerpotenzial. Insbesondere ihre aromatische Komplexität und Tiefe beeindrucken mich.

 

 

Lieber Fabien, wir danken dir für deine Zeit und dieses Interview.