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Domaine Vaccelli Cognocoli-Monticchi - Corse

 Nach der Unabhängigkeit...

Nach der Unabhängigkeit Algeriens kauften zwei Mitglieder der Familie Courrèges in den frühen 1960er Jahren das korsische Landgut Vaccelli. Bereits erfahren im Weinbau (die Familie besaß einen großen Weinberg in der Gemeinde Médéa, 80 km südwestlich von Algier), rissen sie die alten, vom Gestrüpp befallenen Rebstöcke aus und pflanzten Grenache, Alicante, Cinsault, Sciaccarellu und Muscat d'Alexandrie. Sie bauten auch einen Keller. Später pachteten die beiden Winzer mehrere Grundstücke und bewirtschafteten insgesamt dreißig Hektar Rebfläche.

Alain Courrèges teilte sich die Reben des Weinguts mit seinem Onkel, der nach dem Tod seines Vaters im Jahr 1974 das Nachsehen hatte. Er bildete sich selbst im Weinbau und in der Kunst der Weinherstellung aus. Ende der 1970er Jahre beschloss er, auf eigenen Flügeln zu fliegen, grub einen Keller aus und brachte seine ersten Jahrgänge in Rot und Rosé heraus.

Seit 1961 nutzt die Familie Courrèges das Terroir der Granitarena im Taravo-Tal. Nach dem Studium der Önologie in Nîmes und einer Ausbildung bei Clos Capitoro (Ajaccio) übernahm Gérard Courrèges, Sohn von Alain Courrèges, die Verantwortung für die Weinbereitung und zeigte das Ausmaß seines Talents. Ein vielfältiges Sortiment mit Weinen in allen drei Farben, mit Ausnahme der Cuvée Unu: die Cuvées Juste Ciel! in VDF; die Cuvées des Weinguts, Einstiegsniveau, fruchtig und zugänglich; die Cuvées Roger Courrèges, dichter; und die Cuvée Granit, bestimmt durch Terroir-Auswahl. Die Parzelle 174 ist eine alte, nach Norden ausgerichtete Hanglage.

Die Weine: Aufgrund des Verlustes eines guten Teils der Ernte wird das Weinsortiment für den Jahrgang 2017 neu zusammengestellt. Die jungen Sciacarellu-Reben bilden den Rosé Unu, fleischig und frisch, dessen Dichte der Materie und aufrichtiger, großzügiger, eher sanguinischer Stil uns gefällt. Unu rot kombiniert ein energisches Geflecht und einen vollmundigen Körper. Ziemlich berauschend in seinen Aromen von Zimt und getrockneten Blumen, blieb der Sirocco frisch und schlüpfrig, schön eingängig im Abgang, mit sehr feinen Tanninen. Granit 174 ist ein monumentaler Sciacarellu, mit einer Nase von Himbeere und Sandelholz. Sehr vollmundig, belebend, rollt er einen Teppich aus kleinen, feinen Tanninen aus: leider ist seine Produktion winzig. Die Weißweine verzaubern uns, vom zarten und frischen Vaccelli über den Granit, intensiv, spitz und salzig im Abgang, bis hin zum Quarz, einer Kompilation alter Rebsorten, die ihre Identität behauptet und in einer nahrhaften Materie glänzt, voller Saft und Feldsalat: ein dichter, aber wacher Wein, mit einer kanalisierten Kraft. Die neue Cuvée aus der Parzelle Chioso Novo ist das Ergebnis einer Vermentino-Veredelung. Obwohl die Holzigkeit im Auftakt leicht präsent ist, zeichnet sich dieser Wein durch eine große Weichheit der Textur, einen würzigen Hauch im Abgang und einen sehr eigenständigen, durchsetzungsfähigen Charakter aus.

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