Champagne La Closerie Gueux - Champagne

Im Jahre 1987 erbte  Jérôme Prévost...
Im Jahre 1987 erbte Jérôme Prévost eine Parzelle mit Reben von seiner Großmutter, welche das Land zuvor vermietet hatte anstatt es selbst zu bewirtschaften. Damals ahnte vermutlich noch niemand, was aus diesem ungeschliffenen Rohdiamanten werden wird.

Jérôme, der den Weinberg zwar selbst bewirtschaftete, zu dieser Zeit jedoch wenig Interesse daran hatte einen eigenen Wein zu machen, verkaufte die Trauben an Laurent Perrier.

Im Jahre 1998 gelang es Jérômes gutem Freund Anselme Selosse schließlich den jungen Mann zu überzeugen selbst Champagner herzustellen. Da Jérôme zu diesem Zeitpunkt jedoch noch keinen Weinkeller hatte, nahm er das Angebot an seine Weine im Keller von Selosse auszubauen. Als sich jedoch im Jahre 2002 die Gelegenheit bot einen ehemaligen Luftschutzkeller in der Nähe seines Weinberges „Les Béguines“ zu mieten, schlug Jérôme zu. Nun musste er seine Trauben nicht mehr von Gueux nach Avize transportieren. 2003 war dann schließlich der erste Jahrgang den Jérôme komplett in Gueux produzierte und ausbaute.

Mit der Ausnahme von einigen wenigen jungen Reben die um seinen Weinberg herum verteilt sind baut Jérôme ausschließlich Pinot Meunier an. Er verzichtet auf den Einsatz von chemischen Mitteln und stellt den Respekt vor der Natur in den Vordergrund indem er möglichst wenig eingreift. Für Ihn ist das wichtigste voll ausgereifte Trauben zu lesen, wobei es ihm dabei nicht auf einen hohen Zuckergehalt in den Trauben, sondern auf die physiologische Reife der Trauben ankommt. Auf Chaptalisation oder Säureanreicherung wird selbstverständlich verzichtet.

Der Wein, immer ausschließlich aus einem Jahrgang, wird spontan vergoren und in Holzfässern mit einer Größe von 450-600 Litern ausgebaut. Abgefüllt wird im Juli, was relativ spät ist und auf eine Filtration wird verzichtet. Die Weine bleiben für 12 bis 24 Monate mit der Hefe auf der Flasche, auf eine Dosage wird verzichtet.
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