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Clos Basté Moncaup - Sud Ouest

 Der Beruf des Winzers ist für...

Der Beruf des Winzers ist für Philippe und Chantal Mur mehr als nur eine berufliche Tätigkeit: Es ist eine Lebenswahl. Ehrlichkeit, Demut und Respekt vor ihrer Arbeit und für die Umwelt ist ihnen wichtig. Der Wille und die Unternehmensfreiheit, aber auch das Bestreben im Einklang mit ihren Werten zu leben, treibt sie an.

Philippe Mur wurde am 12. November 1970 in Aureilhan im Département „Hautes Pyrénées“ geboren. Sein Vater war Schreiner und seine Mutter Buchhalterin. Nach einem sehr erfolgreichen Studium am Institut für Önologie in Bordeaux arbeitet er sieben Jahre lang als Önologe im Château d´Aydie, in sehr enger Zusammenarbeit mit Laplace und Ducournau.

Im Jahr 1998 kauft er mit seiner Ehefrau das „Maison Basté“, eine alte Ruine, der er wieder eine Seele und Leben verleihen wollte. Anfangs fehlten noch die Weinberge, die das Ehepaar schließlich kaufte oder bei örtlichen Winzern pachtete. So begannen sie ihre Winzertätigkeit mit bescheidenen fünf Hektar in der Appellation Madiran. Die „Clos Basté“ war geboren. Heute hat sich die Fläche verdoppelt und liegt bei 11 Hektar.

Madiran ist eine Appellation, die eine Weinanbaufläche von 1.400 Hektar umfasst. Sie erstreckt sich über 37 Gemeinden und 3 Départements, nämlich Pyrénées-Atlantiques, Gers und Hautes-Pyrénées. Die ersten Gebirgsausläufer der Pyrenäen zeigen ganz unterschiedliche Bodenarten. Aus diesem Grund gibt es eine beträchtliche Anzahl an Terroirs, die dieser Appellation einen großen Reichtum und Vielfalt verleihen. Philippe und seine Frau haben drei Mädchen und lieben das Familienleben. Sie teilen sich die Arbeit auf und streben eine Vergrößerung ihres Unternehmens an. Einige Saisonkräfte gehen ihnen im Frühjahr und im Herbst zur Hand.

Das Wesentliche der Arbeit geschieht im Weinberg. Die Philosophie von Philippe Mur war seit jeher geleitet von der Suche nach charaktervollen Weinen, die von ihrem Ursprungsort und dem Jahrgang geprägt sind. Philippe bearbeitet seine Weinstöcke mit großer Sorgfalt und Respekt vor dem Terroir. Für ihn bedeutet dies unter anderem: Organische Düngung mit Naturkompost im Herbst, Verzicht auf chemische Dünger, mechanische Bearbeitung der Böden, Entlaubung und grüne Lesen der Trauben, manuelle Arbeit im Weinberg. Er überwacht außerdem die Erträge, die er auf 40 Hektoliter pro Hektar begrenzt. Die Bio-Zertifizierung (FR-BIO10 Veritas) hat er seit 2008.

Die Vinifizierung erfolgt nach der kompletten Entrappung in kleinen, breiten Tanks von 40 Hektolitern, die genauso breit wie hoch sind. Sie gestatten ihm, sowohl zu stampfen als auch zu entleeren und zurückzupumpen. Außerdem bieten sie eine große Fläche für den Austausch zwischen Most und Trester. Dies erlaubt eine sanfte Extraktion. Jede Parzelle und jede Rebsorte wird getrennt vinifiziert  und nach dem Abstich im Fass zusammengeführt.

Philippe arbeitet seit einigen Jahren mit „autochthonen Hefen“. Die Hefe wird angesetzt durch das Pflücken von Trauben einige Tage vor der Lese. So selektiert er natürliche Hefen, die die Fermentation in Gang setzen. Eine tägliche Kontrolle mittels Mikroskop gestattet ihm, die Hefepopulationen zu kontrollieren. Die Mazeration dauert vier bis fünf Wochen. Anschließend erfolgt die malolaktische Gärung und der Ausbau in französischen 400 Liter Eichenfässern über mehrere Monate hinweg (12 bis 14 Monate). Die Weine werden leicht gefiltert, bevor sie auf Flaschen gefüllt werden.

Die Weine von Philippe Mur haben Relief sowohl in der Nase als auch im Mund. Es sind dichte Weine mit einer Armada an feinen Tanninen. Er ist bestrebt, eine Harmonie zwischen reicher Frucht und guter Tanninstruktur zu erreichen. Seine Weißweine, sowohl der trockene als auch der liebliche Pacherenc, entsprechen dem, was er auch bei seinen Rotweinen anstrebt, nämlich präzise, fruchtige und elegante Weine. Der trockene Pacherenc zeigt oft Aromen von Birnen und Zitrusfrüchten. Der liebliche Pacherenc verdichtet Aromen von exotischen Früchten mit viel Frische und ist niemals zu süß. Beide demonstrieren die Exzellenz, zu dem die Rebsorte Gros Manseng fähig ist.

Darüber hinaus produziert Philippe eine rare Cuvée, den Dirac. Es handelt sich dabei um den Namen der Parzelle, die 1,5 Hektar groß ist. Sie befindet sich auf einem Lehm-Kalk-Hügel und  verfügt über 5600 Rebstöcke pro Hektar. Der Ertrag überschreitet niemals 25 Hektoliter pro Hektar. Diese Cuvée wird nur in guten Jahrgängen produziert: 2008, 2011, 2013. Die Trauben werden manuell gestampft. Der Wein wird 18 Monate ausgebaut, und  zwar in 400 Liter Fässern, die schon eine Belegung gehabt haben. Dann bleiben die Weine noch 6 Monate in Flaschen abgefüllt im Keller. Der Wein dieser Parzelle ist präzis, geradlinig und mit einer schönen Spannung und zeigt in der Entwicklung viel Eleganz. Man muss einfach geduldig sein.

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