Domaine Olivier Pithon Calce - Roussillon

Die Domaine  Olivier Pithon  liegt in...
Die Domaine Olivier Pithon liegt in Calce, östliche Pyrenäen. Sie wurde von Olivier Pithon 2001 gegründet und umfasst ca. 15 Hektar Rebfläche. Er baut dort Maccabeu, Grenache gris und blanc für die Weissweine und Carignan, Grenache noir und Mourvèdre für seine Rotweine an.

Olivier wurde der Weinbau in die Wiege gelegt. Sein Großvater mütterlicherseits war Winzer in Anjou und sein großer Bruder Jo Pithon hat ein Weingut in den Coteaux du Layon gegründet, als Olivier gerade einmal vier Jahre alt war. Seit er 14 war, arbeitete er zum Lernen in den Weinbergen des heimatlichen Anjou. Nachdem er sehr früh ein Gespür für Qualität bekommen hatte, verließ er mit 18 die väterlichen Gefilde, um seine Ausbildung in der Region von Bordeaux fortzusetzen. Mehrere Praktika erlaubten es ihm, andere Regionen wie das Jurançon oder das Beaujolais kennenzulernen. Als er sein Studium schließlich beendet hatte, konnte er sich voll und ganz auf seine Leidenschaft für die Erde und den Wein konzentrieren.

Fünf Jahre verbrachte er in Bordeaux Saint-Emilion. Dort traf er viele Leute, unter anderen Stéphane Derenencourt, Weinmacher und Autodidakt aus Bordeaux. Er entdeckte durch ihn das Einfühlungsvermögen dafür, wie Weine pures Vergnügen, Ausgewogenheit, Leichtigkeit werden konnten. Die Liebe zur Natur, dem Wein und zur Arbeit.

„Stéphane ließ mich all das erkennen, das und nichts weiter … Ganz von allein - so wie es mir normal erschien, eine Kuh, eine Stute und einen Hund zu haben, um ausgeglichen zu sein - kam der tiefe und unabdingbare Wunsch, auf eigenen Beinen zu stehen oder meine eigenen Trauben zu keltern. Der ökologische Weinbau war für mich eine Selbstverständlichkeit, ein Zeichen des Respekts, eine Voraussetzung für Qualität, eine Wahl fürs Leben“ sagt Olivier Pithon.

Ende 2000 machte er sich auf die Suche nach einem Ort zum Leben, einem Ort, an dem er diese gewonnene Leidenschaft für die Erde und den Wein ausleben konnte. Calce zog ihn magisch an, als gäbe es keinen anderen Ort, an dem er dieses Abenteuer leben könnte. Ein Telefongespräch und ein Treffen mit Gérard Gauby (ein Freund seines Bruders), und er ging nicht mehr weg.
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