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Château Pesquié Mormoiron - Rhône

 Mit einer Länge von 25...

Mit einer Länge von 25 Kilometern, einer Breite von 15 Kilometern und einer Höhe von 1912 Metern über dem Meeresspiegel hat der Mont Ventoux einen einzigartigen geologischen, kulturellen und historischen Hintergrund und beherbergt eine unglaubliche Artenvielfalt.

Zwischen den Alpen und dem Mittelmeer gelegen, genießt der Weinberg von Château Pesquié ein außergewöhnliches Mikroklima. Der Einfluss der Berge, die Höhe und die kühlen Temperaturen in der Nacht sind perfekt für die Herstellung von Weinen mit großer Balance und Finesse.

Das Weingut liegt im Herzen des regionalen Naturparks Mont Ventoux und ist ein Biosphärenreservat, das von der UNESCO für seine außergewöhnliche Artenvielfalt ausgezeichnet wurde. Er ist bekannt für seine herrlichen Landschaften und bildet eine Brücke zwischen der Provence, die von den Ebenen des Comtat bewässert wird, und der raueren, trockeneren Provence der Hochplateaus. Mit seiner Vielzahl an natürlichen Ökosystemen und 55.000 ha Wald beherbergt der Mont Ventoux eine außergewöhnliche Artenvielfalt. Diese verschiedenen Landschaften sind voll von unterschiedlichen Pflanzenarten - Grün- und Weißeiche, Buche, Latschenkiefer, und allerlei Tieren: Hirsche, Rehe, Wildschweine, Bergschafe, Gämsen, über 120 Vogelarten, Reptilien usw.

Der Schutz dieses Ökosystems und seiner atemberaubenden Landschaft ist offensichtlich eine Priorität für die Familie Chaudière.

Im Laufe der Jahrhunderte ist das Château durch die Hände vieler Adliger gegangen, darunter die Grafen von Mormoiron, der Marquis de Reilhanette und die Herren von Maubec. Seit 50 Jahren gehört es der Familie Chaudière, die es geschafft hat, den bemerkenswerten Charme dieses imposanten provenzalischen Bauwerks zu bewahren. Seine scheinbare Ruhe und seine natürliche Eleganz erfüllen alle Voraussetzungen für ein prächtiges Anwesen. Seit fünfzig Jahren arbeiten drei Generationen der Familie Chaudière, die das Château besitzt, mit dem gleichen Wunsch, das Terroir der AOC Ventoux zu erforschen und voll zum Ausdruck zu bringen. Der Weinberg ist von Ecocert als biologisch zertifiziert. Alexandre und Frédéric Chaudière, die jüngste Generation, die das Weingut seit 2003 leitet, bewirtschaften ihre Reben nach biodynamischen Prinzipien, mit Sorgfalt und Präzision. Dieses spät reifende Terroir zeichnet sich durch seinen geologischen Reichtum und eine Vorherrschaft von Kalkstein aus.

Heute ist Château Pesquié eines der Aushängeschilder der Appellation und des südlichen Rhônetals, und die jüngste Generation hat definitiv vor, den Funken am Leben zu erhalten!

Das provenzalische Wort "pesquié" bezeichnet ein Vivarium oder einen Teich und bezieht sich auf das lexikalische Feld des Wassers, ein lebenswichtiges Element in den trockenen Klimazonen der Provence. Das Schloss selbst ist an einem außergewöhnlichen Ort erbaut und wird von zwei Quellen unterquert. Es gibt mehr als ein Dutzend Brunnen auf dem Gelände. Es könnte sein, dass es noch einige Wassernymphen gibt, die diesen privilegierten Ort beschützen.

Vor allem die durchschnittliche Höhe des Weinbergs zwischen 250 und 400 Metern über dem Meeresspiegel sowie die hohen Temperaturschwankungen zwischen Tag und Nacht sorgen für ein hervorragendes physiologisches Gleichgewicht der Reben und verstärken die Farbe, Konzentration, Frische und Ausgewogenheit im Wein. Während der Sommernächte steigt die heiße Luft in Richtung des Gipfels des Mont Ventoux auf und die kühlere Luft fällt zu den Ausläufern. Château Pesquié liegt also im spätesten Reifeteil eines der höchstgelegenen und spätesten Terroirs des südlichen Rhônetals: dies ist die Garantie für große Finesse und Eleganz seiner Weine.

Der Weinberg von Château Pesquié befindet sich auf feinkiesigen, lehmig-kalkigen Hängen. Die Böden bieten eine große Vielfalt mit einer Dominanz von Kalkstein (Urgonian), aber auch verschiedene Arten von Tonen, Mergeln und einigen Sanden, die eine große Komplexität in die Weine bringen. Das Mormoiron-Becken bietet eine der reichsten geologischen Varianten im Vaucluse. Die ockerfarbenen und warmtonigen Tone kontrastieren mit der weißen Kreide und den graublauen Mergeln, was eine wunderbar abwechslungsreiche Landschaft ergibt.

Rund ein Dutzend Rebsorten werden auf Château Pesquié angebaut. Die Komplexität seiner Weine verdankt er vor allem dem Verschnitt, der im südlichen Rhônetal eine große Tradition ist. Der Weinberg von Château Pesquié liegt zwar weit im Süden des Rhônetals, aber die Höhe und Kühle des Mont Ventoux verleiht dem Terroir auch nördlichere Eigenschaften. So sind die beiden Hauptsorten des Weinbergs die Grenache, König der südlichen Rhône, die auf fast 40% der Fläche angebaut wird, und die Syrah, König der nördlichen Rhône, die über 30% der angepflanzten Rebsorten ausmacht. Die anderen angebauten Rebsorten sind Cinsault, Carignan, Mourvèdre, Marselan, Roussanne, Viognier, Clairette, Grenache blanc, Bourboulenc und Chardonnay.

1993 war Château Pesquié die erste Kellerei, die vom Farre-Netzwerk ausgewählt wurde, das für "Forum de l'Agriculture Raisonnée et Respectueuse de l'Environnement" (Forum der vernünftigen und umweltbewussten Landwirtschaft) steht. Seitdem hat das Weingut, das auch von Ecocert verfolgt wird, schrittweise auf biologische Landwirtschaft umgestellt: Die ersten Parzellen wurden bereits 2007 biologisch zertifiziert.

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