Domaine Gérard Boulay Chavignol - Loire

Die Geschichte der Familiendomaine...
Die Geschichte der Familiendomaine Gerard Boulay kann bis in das Jahr 1380 zurückverfolgt werden. Die gefundenen Eintragungen benennen einen Jean Boulay als Besitzer von Weinbergen in Chavignol. Aus dieser Zeit stammen auch Eintragungen, die die Weine der Einzlellage „Clos de Beaujeau“ in Chavignol, als einen hochwertigen Weißwein ausweisen. Damals war Sancerre überwiegend für hochwertige Rotweine bekannt.

Acht der neun Hektar der Domaine liegen auf den, teilweise sehr steilen, Hängen in der Umgebung von Chavignol, auf Kimméridgien oder „terre blanches“ genannten Böden, welche vergleichbar mit den Böden im Chablisgebiet sind. Diese lehmigen Kalkböden mit ihren fossilen Ablagerungen geben den Sauvignons ihre deutlich spürbare Mineralität.

Gérard Boulay bearbeitet seine Böden ausschließlich per Hand. Er achtet darauf, dass das biologische Gleichgewicht in seinen Weinbergen stimmt, weshalb keine Pestizide, Herbizide oder andere chemische Mittel in den Weinbergen verwendet werden.

Wildwuchs von Gräsern und Kräutern wird zugelassen, um Erosionen zu vermeiden und um ein gesundes Mikroklima zu schaffen. Gesunde Reben und Böden sind resistenter gegen Schädlinge und Krankheiten, wie die Graufäulnis.

Im Frühjahr werden die Reben beschnitten und die Erde mit einer Spitzhacke gelockert, damit sie durchatmen kann. Die Reben werden sehr dicht aneinandergesetzt, wodurch für Diese Stress und Konkurrenz entsteht. Die Reben werden so gezwungen tiefer zu wurzeln, wodurch sie mehr Mineralstoffe aus dem Erdreich aufnehmen, welche sie schließlich auch an die Trauben geben. Das Durchschnittsalter der Reben beträgt über 50 Jahre.

Das die Trauben per Hand gelesen werden versteht sich hier von selbst. Die Weine werden spontan vergoren und es wird so wenig wie möglich geschwefelt. Die Lagenweine werden in gebrauchten Barriques ausgebaut.
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